Wir schützen die lebendige Natur!

Der Natursteinpark Tübingen befindet sich im ehemaligen französischen Munitionslager Schindhau in Tübingen. Durch die ein Jahrhundert lange militärische Abschottung haben wir hier oben einen wunderschönen alten Baumbestand, wie es ihn in der näheren Umgebung selten gibt, da in der Regel alle älteren und damit größeren Bäume in der Vergangenheit "geerntet" wurden. Seitdem die militärische Nutzung eingestellt wurde, lassen wir auch die Natur in vielen Bereichen selbstständig das Terrain zurück gewinnen. Dies alles führt in Kombination mit den alten handgehauenen Natursteinen und den von uns sorgfältig platzierten Skulpturen und Kunstwerken zu dem einzigartigen Flair den der Natursteinpark Tübingen hat. Die meisten Besucher sind einfach nur fasziniert von diesem wunderschönen Ambiente und wir pflegen das natürlich und freuen uns über den schönsten Arbeitsplatz der Welt (Falls Sie noch nicht selber da waren empfehlen wir Ihnen dringend einen Besuch, insbesondere im Sommerhalbjahr !). Wir sind aber auch selber aktiv geworden und haben uns etwas um die Natur gekümmert und in Absprache mit dem Forst einige Biotope gebaut:

  • Feuchtbiotope: Wir haben an zwei Stellen im Wald Tümpel gebaut, mit Natursteinen kombiniert und dann sich selber überlassen. Hier finden wir insbesondere jede Menge Amphibien wie Molche und Unken aber auch Reptilien und spezielle Vögel.
  • Trockenbiotope: Neben den unzähligen Trockenmauern, die - eigentlich als Mustermauern gebaut - sich zu wunderbaren Biotopen entwickelt haben in denen typische seltene Pflanzen sowie Tiere wie z.B. Eidechsen, Kröten, Laufkäfer, Wildbienen, Hummeln aber auch Zaunkönig und Rotkehlchen heimisch geworden sind, haben wir auch in Zusammenarbeit mit dem NABU ganz gezielt Stein- und Sandschüttungen, sowohl an schattigen als auch an sonnenexponierten Stellen platziert. Hier finden sich bei uns neben der o.a. seltenen Flora und Fauna auch Unmengen Feuersalamander, denen es offensichtlich ganz besonders gut im Natursteinpark Tübingen gefällt.

  • Fledermäuse: Auch in Zusammenarbeit mit dem NABU haben wir - neben dem Aufhängen von Fledermauskästen im Wald - einen der drei auf dem Gelände befindlichen ehemaligen Munitionsbunker zum Fledermauswohnheim umgebaut. Zuerst wurde in die Stahltüre eine Einflugöffnung eingebaut, dann der Bunker geräumt und Holzbalken als Bettstatt eingebaut. Schließlich haben wir so viele Natursteine vor den Bunker gelegt, dass man nur mit größten Mühen an die Türen kommt und so die Fledermäuse ihre Ruhe haben.

Und auch die Unterstützer der Unterstützer unterstützen wir:

Wir sind Mitglied beim BUND. Weiter engagieren wir uns stark in mehreren Projekten in Junquillal an der Pazifikküste des kleinen mittelamerikanischen Landes Costa Rica. Zum einen gibt es dort große lokale Anstrengungen mit dem Projekt Nandamojo einen Fluß, der in den Pazifik mündet, mit seinem weiten Mangrovenwäldern zu schützen. Zum anderen arbeitet die Tierschutzorganisation WWF mit den lokalen Einwohner zusammen um die vom Aussterben bedrohte Lederschildkröte und andere Meeresschildkröten zu schützen.